Dr. Siegfried Barth · Presse- und Projektbelege ab 2013
Pressestimmen und Referenzen.
Kunst, die berührt. Bildung, die ermutigt.
Ein Bild kann den Blick verändern. Eine Geschichte kann Menschen verbinden. Eine künstlerische Erfahrung kann etwas in Bewegung setzen, das weit über den Moment hinausreicht. In diesem Zusammenspiel entfaltet sich die Arbeit von Dr. Siegfried Barth: als Künstler, Regisseur, Dramaturg und Vermittler ästhetischer Bildung.
Die künstlerische Handschrift
Bilder, Klang und Raum. Eine gemeinsame Sprache.
Seine besondere Stärke liegt darin, Bilder, Klang, Raum und Erzählung zu einem sinnlichen Ganzen zu verbinden. Dramaturgie bedeutet dabei, Zusammenhänge erfahrbar zu machen: Wie entsteht Spannung? Was verleiht einem Bild Bedeutung? Wann wird aus einer Inszenierung ein Erlebnis, das bleibt? Diese Fragen prägen seine künstlerische Praxis ebenso wie seine Bildungsarbeit.
Barths ästhetisches Verständnis verbindet die Aufmerksamkeit für Form, Farbe und Rhythmus mit dem Interesse an ihrer Wirkung auf Menschen. Zwischen bildender Kunst, Film und Musik entsteht eine Gestaltung, die Wahrnehmung schärft und Geschichten erfahrbar macht.
Auch im Museum wird dieses Denken sichtbar. Für das Deutsche Filmmuseum Frankfurt entwickelte Barth gemeinsam mit Oliver „Oli“ Weiss eine 13 Meter hohe Videoinstallation zur Ausstellung über die Filmkostüme von Barbara Baum. Für „The Sound of Disney“ adaptierten beide eine Sequenz aus „Make Mine Music“ für den Ausstellungsraum. Filmische Bilder werden hier zu räumlichen Erfahrungen; historisches Material erhält eine neue ästhetische Gegenwart.
„Sindelfinger Videokunst begeistert in Frankfurt“
Gerlinde Wicke-Naber · Artikelüberschrift „Sindelfinger Videokunst begeistert in Frankfurt“
Pressebericht über die gemeinsame Arbeit von Siegfried Barth und Oliver Weiss zur Barbara-Baum-Ausstellung.
Museale Videokunst
Hautnah. Die Filmkostüme von Barbara Baum
Deutsches Filmmuseum Frankfurt. Gemeinsam mit Oliver Weiss entwickelte Videoinstallation: Animation einer Kostümzeichnung zum Silberlamé-Kleid aus Fassbinders „Lili Marleen“.
Beleg: Gerlinde Wicke-Naber, „Sindelfinger Videokunst begeistert in Frankfurt“.
Film im Ausstellungsraum
The Sound of Disney
Deutsches Filmmuseum Frankfurt. Adaption von „Der Wal, der in der Met singen wollte“ aus „Make Mine Music“ für eine 13 Meter hohe Videoinstallation.
Ausstellungstafel: „Adaption: Siegfried Barth, Oliver Weiss“. Ergänzend: Pressebericht von Rebekka Groß.
Kunst im öffentlichen Raum · Sindelfingen 2013
Das Sindelfinger Stadttor
Zum 750-jährigen Stadtjubiläum gestaltete Siegfried Barth 2013 das Design der Nachbildung des mittelalterlichen Unteren Stadttors. Die Reproduktion wurde in das Stadtbild eingebettet und machte ein historisches Motiv im öffentlichen Raum erfahrbar.
Design und Druck: Siegfried Barth. Konstruktion und Bau: Fabian Krause.
Bilddokumentation auf Wikimedia Commons ↗ Fotografie: qwesy qwesy · 11. Juni 2013 · CC BY 3.0. Die Bildquelle dokumentiert die Nachbildung; die Angaben zu Design und Druck stammen von Siegfried Barth.
Regie & Dramaturgie
Aus vielen Stimmen wird ein Erlebnis.
Mit dem Jugend-Pop-Musical „Bühne der Träume“ und dem Crossover-Projekt „MEILENSTEINE“ verbinden sich Arbeiten, in denen Musik, Film, Geschichte und Bühnenkunst aufeinandertreffen. Die Presse beschreibt ihre Wirkung eindrücklich:
„An vier restlos ausverkauften Abenden mit jeweils rund 1000 Zuschauern bescherten Regisseur Siegfried Barth und sein Team mit dem Crossover-Konzert-Format der Biennale einen Traumstart.“
Eddie Langner · „Biennale wächst über sich hinaus“
Über „MEILENSTEINE“ und die Eröffnung der Biennale Sindelfingen 2019.
„Als künstlerischer Leiter der großen Kulturveranstaltungen in Sindelfingen begeisterte er Tausende mit seiner kreativen Regiearbeit.“
Tim Schweiker · „Thomas Wersal ist neuer Chef der Sindelfinger Kinderfilmakademie Sim-TV“
Der Pressebericht von Rebekka Groß vom 22. Juni 2019 dokumentiert auch die gestalterische Arbeit am Werk-Stadt-Film: Das Sim-TV-Team um Siegfried Barth entwickelte eine 20-minütige dokumentarische Filmcollage aus historischen Archivbildern und Filmmaterial. Einzelne Bildelemente wurden in aufwendiger Kleinarbeit animiert; die im Artikel als 2½D bezeichnete Technik verlieh den historischen Aufnahmen eine neue räumliche Wirkung.
„Wir wollten den Zuschauern etwas Neues bieten, etwas, was sie so noch nicht gesehen haben“
Würdigung durch einen Projektpartner nach den vier Aufführungen in der Factory 56.
Darin zeigt sich ein künstlerisches Verständnis, das große Formate aus dem Zusammenspiel ihrer einzelnen Stimmen entwickelt. Die Wirkung entsteht durch Gestaltung, durch eine tragende Dramaturgie und durch die Menschen, die ein Werk gemeinsam verwirklichen. Barths persönliche Aussagen zum Jugend-Pop-Musical geben Einblick in dieses Engagement:
„Ich habe dafür alles in die Waagschale gelegt.“
Siegfried Barth · Interview mit Peter Bausch, SZ/BZ, zu „Bühne der Träume“
Persönliches Regiestatement.
„Ich bin unglaublich stolz auf das gesamte Team.“
Siegfried Barth · Interview mit Peter Bausch, SZ/BZ, zu „Bühne der Träume“
Biennale Sindelfingen 2019
MEILENSTEINE / WerkStadtFilm
Künstlerische Leitung, Regie und Moderation. Das Crossover verbindet Symphonieorchester, Bigband, Chor und Rockband mit audiovisueller Dramaturgie.
Programmcredits: Regie – Siegfried Barth; Buch und Text – Siegfried Barth und Horst Zecha.
Biennale Sindelfingen 2017
Bühne der Träume
Regie und Ideengeberschaft für ein Jugend-Pop-Musical. Künstlerischer Anspruch, musikalische Erzählung und die Förderung junger Talente greifen ineinander.
Belege: Interview mit Peter Bausch, SZ/BZ; Eddie Langner, „Der Anti-Bohlen“; Si.Ma-Porträt.
Bildung & Menschlichkeit
Zutrauen öffnet kreative Möglichkeiten.
„Barth ist Filmmann aus Leidenschaft. Er fördert junge Talente.“
Gerlinde Wicke-Naber · „Sindelfinger Videokunst begeistert in Frankfurt“
Diese Verbindung von Kunst und Bildung bildet einen Kern seines Wirkens. Künstlerisches Lernen eröffnet Möglichkeiten, die eigene Wahrnehmung zu schärfen, Ausdruck zu finden und Ideen gemeinsam zu verwirklichen. Wer selbst Bilder gestaltet, Geschichten erzählt oder eine Szene inszeniert, entwickelt zugleich ein Verständnis für die Wirkung von Medien – und Vertrauen in die eigene gestalterische Kraft.
Wie menschlich dieser Prozess sein kann, zeigt der Presseartikel „Der Anti-Bohlen“. Eddie Langner schildert darin das Musical-Casting mit Barth und seinen Jurykollegen und urteilt:
„Viel netter kann man das nicht machen.“
Eddie Langner · „Der Anti-Bohlen“
Über den respektvollen Umgang mit den Teilnehmenden beim Musical-Casting mit Siegfried Barth und der Jury.
Das kurze Urteil steht für eine Haltung, die Ermutigung und künstlerischen Anspruch zusammenführt. Junge Menschen brauchen Aufmerksamkeit, Zutrauen und Raum, um ihre Fähigkeiten zu entdecken. Barth fasst diesen Gedanken selbst treffend zusammen:
„Wir trauen den Kindern viel zu, das zahlt sich aus.“
Siegfried Barth · Stuttgarter Zeitung, 6. November 2019 · Gerlinde Wicke-Naber, „Die Medienprofis aus der Kinderspielstadt“
Die langjährige Arbeit mit der Sim-TV-Kinderfilmakademie steht für dieses Verständnis von Bildung: Menschen lernen, indem sie gestalten, Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas verwirklichen.
Dokumentarfilm · Regie & ästhetische Bildung
Kinderspielstadt Deutschland. Demokratie aus Kinderperspektive.
Mit dem Dokumentarfilm „Kinderspielstadt Deutschland“ verbindet Siegfried Barth filmisches Erzählen mit politischer und kultureller Bildung. Ein Reporterteam der Sim-TV-Kinderfilmakademie begleitet Kinder in Sindelfingen, Berlin und München durch ihre Spielstädte. Aus ihrer Perspektive wird erfahrbar, wie Zusammenleben, wirtschaftliche Kreisläufe und demokratische Mitgestaltung funktionieren.
Die Uraufführung am 21. Januar 2011 ist im Programm des Filmfestivals Max Ophüls Preis für die Kinder- und Jugendfilmreihe „minimax“ dokumentiert. Eine weitere Vorführung am 17. Februar 2011 auf dem European Film Market (EFM) im Rahmen der Berlinale wird in der Kinder- und Jugendfilm-Korrespondenz angekündigt.
Eine ausdrückliche Empfehlung für den Sachunterricht erhielt der Film als „Filmtipp“ von Michael Otten in „Grundschule Sachunterricht“, Nr. 77, 1. Quartal 2018. Der Beitrag hebt die Möglichkeiten für politisches, medienpädagogisches und kulturelles Lernen hervor:
„Die Chance zur aktiven Gestaltung ihrer eigenen Stadt ermöglicht Potenziale für politisches, medienpädagogisches und kulturelles Lernen.“
Michael Otten · Filmtipp „Kinderspielstadt Deutschland“ · Grundschule Sachunterricht, Nr. 77, 1. Quartal 2018
Ein großes, über viele Jahre gewachsenes Netzwerk verbindet Barth mit Menschen aus Film, Kunst, Musik und Bildung. Daraus entstehen Begegnungen zwischen Künstlern, Filmschaffenden, Musikern und jungen Talenten – und Verbindungen zwischen unterschiedlichen Ausdrucksformen. Sein Interesse gilt dem Potenzial, das aus diesen Beziehungen erwächst: gemeinsam denken, Erfahrungen teilen und künstlerische Vorhaben verwirklichen.
Jennifer Six verdichtet diese persönliche Seite im Porträt „Ein Pate mit Herz“ und schreibt:
„Er galt mir damals schon als Mann mit großem Netzwerk und vor allem als sehr hilfsbereit.“
Jennifer Six · „Ein Pate mit Herz“, Ausgabe 03/2020
Dieses Engagement reicht bis in die institutionelle Förderung des Kinderfilms. Ein Bericht von Peter Maier in der SZ/BZ vom 13. März 2023 dokumentiert Barths Berufung in das Kuratorium des Fördervereins Deutscher Kinderfilm als Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhilfswerks. Die Arbeit verbindet die Interessen junger Zuschauer mit dem Austausch innerhalb der Kinderfilmbranche.
Die journalistische Charakterisierung „Der Pate von Sindelfingen“ im Si.Ma-Porträt ergänzt dieses Bild eines engagierten Kulturvermittlers. Im Mittelpunkt stehen Menschen und ihre Möglichkeiten: Talente wahrnehmen, Kontakte herstellen und Ideen mit persönlichem Einsatz begleiten.
Seine Arbeit lädt dazu ein, genauer hinzusehen, bewusster zu gestalten und mutiger zu erzählen. Sie verbindet ästhetisches Verständnis mit dramaturgischer Klarheit und einer Menschlichkeit, die kreative Entwicklung möglich macht.
Kunst wird so zur Begegnung: mit Bildern und Geschichten, mit anderen Menschen – und mit den eigenen Möglichkeiten.